Wanderung über die Brunalpelihöchi
| Home | Wanderplanung | Verkehrsmittel | Bergseen | Biwakieren | Tourismusbüros | Webcams | Diverses |
| Wanderungen | Unterkünfte | Pässe | Ausflugsziele | Panoramakarten | Photogalleries | Suchen |
|
Braunwald 1300 m - Gumen 1901 m - Bützi 2110 m - Alp Ergismatt 2082 m - Brunalpelihöchi 2207 m - Dräckloch 1774 m - Zeinenstafel 1576 m - Chäseren 1250 m - Plätz (Klöntal) 853 m |
Eine gemütliche Wanderung mit einigen Hindernissen
Gesamtdauer 5 1/2 Std. Schwierigkeit T2 Distanz 13.1 km Höchster Punkt 2207 m Aufstieg in m 306 Abstieg in m 1354 Autor Erich G Gewandert am 15. Juli 2004.
![]()
Anreise : Braunwald Bahnstation Rückreise : Postauto ab Plätz / Klöntal bis Glarus
Bei der Talstation der Braunwaldbahnen Brunalpelihöchi 2207 m Klöntalersee teilweise steil, ab Ergismatt kaum markiert Abbruch der Tour :
Ab Bahnstation Braunwald erreichen wir auf einem Fahrsträsschen in 10 min. den Sessellift nach Gumen. Dies ist der Ausgangspunkt unserer Wanderung. Zuerst den Höhenkurven entlang laufend, erlaubt uns ein Aufwärmen der Muskeln. 200 Höhenmeter sind dann ziemlich steil, aber gut begehbar. Auf Bützi queren wir unseren ersten Höhepunkt. Eine Hochebene aus Charren- und Schneefeldern (um diese Jahreszeit !) breitet sich vor uns aus. Ab Bützi sind öfters keine Wegspuren mehr sichtbar und die Markierungen wahrscheinlich seit Jahren nicht mehr erneuert worden.
Charrenfelder auf Ergismatt Nach einer ¾ Std. erblicken wir die karge Schafalp Ergismatt. Auf Ergismatt könnte man notfalls übernachten, oder einfache Getränke bekommen (Tee, Kaffe). Hier teilen sich die Wege. Der eine führt zur Glattalp, der andere rechts an der Hütte vorbei hinauf auf die Brunalpelihöchi. Der Wegweiser fehlt ! Schneefelder und die schlechten Markierungen erschweren die Orientierung. Wegspuren sind kaum noch vorhanden. Der Aufstieg über scharfkantige Charrenfelder ist kurz, steil und verlangt Trittsicherheit.
Mit der Brunalpelihöchi erreichen wir den höchsten Punkt der Wanderung. Über Schnee- und ausgedehnte Charrenfelder nach schlechten Markierungen Ausschau haltend verlassen wir die Wasserscheide und richten den Blick in Richtung Klöntal. Die Charrenfelder weichen allmählich kargen Wiesen und der Weg wird besser. Ab der Alp Dräckloch erwartet uns ein breiter und gut unterhaltener Bergweg.
Über Zeinenstafel und Wäbern steigen wir auf die Alp Chäseren ab, wo uns seit Gumen die erste wirkliche Einkehrmöglichkeit erwartet. Wäbern über Chäseren nach Plätz (Klöntal) ist wahrscheinlich der langweiligste Teil der Wanderung. Eine fahrbare Alpstrasse führt grösstenteils im Wald durch das enge untere Rossmattertal. Die letzten 2 km bis zur Postautohaltestelle sind Teerstrasse. Das Glarnerland ist für schnelle Wetterwechsel bekannt. Die Regel bewahrheitete sich auch diesmal. Innerhalb einer ½ Std. zogen Wolken auf und es begann es zu regnen. In Glarus und dem Unterland herrschte aber noch eitel Sonnenschein.
Kartenausschnitt Tourenprofil Brunalpelihöchi
Varianten :
- Ambitioniertere Wanderer beginnen diese Tour ab der Bahnstation Braunwald, lassen die Gumenbahn rechts liegen, steigen via Ober Stafel und der Ortstockhütte direkt auf Pkt. 1956 m auf, wo sich die Wege wieder treffen. Für diesen Aufstieg sind zusätzlich 2 Std. zu veranschlagen.
- Ab Plätz führt der rechtsufrige Seeweg nach Rhodannenberg (1 ¾ Std.)., wo man das Postauto nach Glarus nehmen kann. In den Sommermonaten schaut es am Klöntalersee aus wie in Rimini.
- Ab Wäbern könnte man auf die Glärnischhütte aufsteigen.
- Ab Zeinenstafel führen 2 alpine Übergänge (weiss-blau-weiss) zurück nach Braunwald. Die Zeinenfurggel und die Gassenfurgge sind nur trittsicheren Bergwanderern zu empfehlen. (T4)
![]()
Braunwald ![]()
SBB/Postauto ![]()
Shuttle-Bus ab Alp Chäseren nach Plätz. Nur auf Verlangen. Tel. Alp Chäseren 055 640 11 77 ![]()
Ergismatt (Hüttenverzeichnis Glarus) Alp Chäseren (Hüttenverzeichnis Glarus)
Wanderkarte Glarnerland 1 : 50 000


