Wanderung auf den Gufelstock
| Home | Wanderplanung | Verkehrsmittel | Bergseen | Biwakieren | Tourismusbüros | Webcams | Diverses |
| Wanderungen | Unterkünfte | Pässe | Ausflugsziele | Panoramakarten | Photogalleries | Suchen |
|
Ennenda 487 m - Bärenboden 1499 m - Äugstenhütte - Gufelstock 2436 m - (Heustockseeli) - Heustock 2384 m - Schwarzstöckli 2348 m - Rotärd 2216 m - Schilt 2299 m - Bärenboden 1499 m - Ennenda 487 m |
Wanderung mit fehlerhaftem Kartenmaterial
Gesamtdauer 8 1/4 Std. Schwierigkeit T3 Distanz 14.0 km Höchster Punkt 2436 m Aufstieg in m 937 Abstieg in m 1949 Autor Erich G. Gewandert am 22. Juli 2004 ![]()
Anreise : Zug nach Ennenda, private Gondelbahn nach Bärenboden Rückreise : Ab Ennenda
Bei der Bahnstation Ennenda Heustockseeli Gufelstock 2436 m, Schilt 2299, Heustock 2384 m Ab Alp Schafleger kaum Wegspuren, keine Markierungen Abbruch der Tour :
Talstation Ennenda
5 Min. von der Bahnstation Ennenda besteigen wir die private Gondelbahn Ennenda - Bärenboden. Die Gondel ist allerdings nur eine Holzkiste an einem Drahtseil und allseitig offen. Mit der Fahrt sparen wir uns ca. 3 Std. Aufstieg. Ab der Endstation Bärenboden ist die Äugstenhütte in 10 min. erreichbar. Nach einer kurzen Rast folgen wir dem Wegweiser Gufelstock. Oberhalb der Alp Schafleger (Fessis) verlieren sich die Wegmarkierungen und Wegspuren sind kaum noch zu finden. In der Glarner Wanderkarte ist ein Wanderweg eingezeichnet. Dieser existiert aber nicht. Trittsicherheit und Orientierungssinn sind gefragt. Durch das ständige neu orientieren sinkt das Wandertempo. Nach 3 ½ Std. erreichen wir endlich den Gipfel und freuen uns auf die, in der Wanderkarte angegebene Höhenwanderung, die unterhalb des Grates auf den Schilt führen soll. Der Grat selbst ist nur stellenweise begehbar.
Aber auch hier stimmt die Karte nicht. Kein Wanderweg, keine Wegmarkierungen. Durch freies Gelände suchen wir uns den Weg und treffen beim Heustock auf den Weg, der von der Äugstenhütte hierher führt. Ab hier ist der Weg auf den Schilt wieder gut markiert.
Nach weiteren 2 Std. erreichen wir wieder den Bärenboden. Da wir uns nicht für die Rückfahrt mit der Seilbahn angemeldet hatten, ist diese nach Ennenda nicht mehr in Betrieb. Die 1000 m Höhendifferenz müssen wir wohl oder übel zu Fuss bewältigen. Der Weg ist sehr steil. Wenn immer möglich sollte man die Bahn nehmen. Beim Abstieg, der weitgehend im Wald verläuft, verpasst man nichts.
Kartenausschnitt Tourenprofil Gufelstock Varianten :
- In Richtung Heustock nicht den Grat nehmen, sondern über das Heustockseeli
- Auf Schwarzstöckli steigt man auf den Murgseefurggel (Pass) ab, passiert den Murgsee und steigt nach Engi im Sernftal ab. Das Tal ist eng und am Nachmittag schattig.
- Ab dem Schiltgipfel wendet man sich in Richtung Fronalpstock. Am Fusse desselben, nimmt man den Weg nach Ober- und Mittel-Stafel und weiter nach Glarus.
- Am Vortag zur Äugstenhütte aufsteigen, dort übernachten und am frühen Morgen zum Gipfel aufsteigen.
![]()
![]()
SBB/Postauto ![]()
Äugstenbahn nur nach Voranmeldung ![]()
Äugstenhütte Wanderkarte Glarnerland 1: 50 000, Verlag Bäschlin, Glarus. Diese Karte ist teilweise fehlerhaft !


