Trekking im Basadino und Val Bedretto
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Diese Tour wurde uns eingereicht von Jan Gerbermann.
Gesamtübersicht zur Tour
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Alp de Cruina - Passo San Giacomo - Bocchetta di Valle Maggia - Lago Matörgn - Lago del Nero - Bocchetta della Froda - Passo del Sasso Nero - Passo del Naret - Alp de Cruina |
Gesamtdauer 5 Tage Schwierigkeit T4 - T5 Distanz Höchster Punkt Aufstieg in m Abstieg in m Autor Jan Gerbermann Gewandert am 5. Juli 2005
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Alp de Cruina 2102 Passo San Giacomo 2315m (1. Tag) Bochetta di Valle Maggia 2635m (2. Tag)
Bochetta della Froda 2692m (3. Tag)
Passo del Sasso Nero 2420m (4. Tag)
Passo del Naret 2438m , Bassa di Folcra 2562m (5. Tag)
Laghi Boden 2348m (1. Tag) Lago del Matörgen 2450m (2. Tag)
Lago del Nero 2378m (3. Tag)
Abbruch der Tour : weite Strecken weglos Ganze Tour : Schwierigkeit mindestens T4
Details zur Tour
| 1. Tag : |
Alp de Cruina 2102 - Passo San Giacomo 2315m - Laghi Boden (I) 2348m |
| Gesamtdauer | 4 Std. |
| Schwierigkeit | T3 |
| Distanz | 8 km |
| Höchster Punkt | 2348 |
| Aufstieg in m | 200 |
| Abstieg in m | |
| Autor | Jan Gerbermann |
| Gewandert am | 5. Juli 2005 |
So heute am 5.7.05 war es endlich wieder soweit , es geht auf in die Berge ins Tessin ins VAL BEDRETTO . Ich hohle Rafael gegen 9 Uhr 30 in Aarau vom Bahnhof ab und nach einem kleinen zwischen Stopp bei mir gehts los .
Gegen 11Uhr 30 erreichen wir die Alpe de Cruina ( 2102m ) im Nufenental wo wir das Auto abstellen ( was mir hinterher als recht mutig erschien , so nah bei den Italienern ) und unsere 7 oder mehr Teile zusammen packen und einen letzten Ausrüstungscheck vornehmen . Dann sind wir drei soweit und es geht endlich los . Das Wetter ist gut recht sonnig und windig . Direkt neben dem Parkplatz ist der ein Stieg zu unserer Tour . Wir gehen in Richtung Gries Hütte ca. 45 min. steil Bergauf bis zum Abzweig ca. ( 2250 m ) zum PASSO SAN GIACOMO . Der Weg führt uns über einen wunderschönen Höhenweg zunächst über breite Wiesen voll saftig grünem Gras und bunter Blumen . Akira wittert überall Murmeltier Spuren und gallopiert mit einem Affenzahn über die Wiesen und merkt dabei gar nichts von seinem Rucksack der diesemal wirklich richtig gut sitzt . Der Weg wird nun allmählich etwas schmaler und steigt leicht an . Er führt uns vorbei an Geröllfeldern , Bächen und kleinen Quellen wo köstliches frisches Wasser hervor sprudelt . Auf ca. 2270 m befinden wir uns unterhalb des Passo San Giacomo wieder in einem sehr breiten Hochtal und gehen ganz gemütlich , wie auf einem Sonntags Spaziergang den Pass hinauf auf 2320 m . Hier oben weht uns ein recht starker kalter Wind entgegen , aber dank des Sonnenscheins brauchen wir keine Jacken oder sonstiges . Wir orientieren uns kurz und beschliessen auf direktem Weg nach Laghi Boden ca. ( 2340 m ) zugehen der direkt links hinter einem Grashubbel liegen soll . Nach ca. 30 min. stehen wir in einer kleinen Scharte und blicken auf eine super Seen und Wasserlandschaft herab . Eine kleine Skiabfahrt und 100 Höhenmeter tiefer sind wir am See und wir trauen unseren Augen kaum , hier hat es einen Sandstrand , das gabs noch nie !
Es hat hunderte von guten Schlafplätzen so das wir uns erst nach 1,5 Std. einig werden wo wir bleiben . Zwischen durch haben wir aber erstmal ein Bad genommen in dem nah ja ich schätzte mal 4-5 cm kaltem Wasser . Nachdem Zelt aufbau gab es ein recht ungewöhnliches Abendessen , ich hatte mir erlaubt 2 Steaks mit zunehmen die auch recht ordentlich gescheckt haben und vor allem hat sich Akira über die Knochen gefreut . Zum abrunden gabs dann noch ein paar Tortellinis und erstmals hatten wir dann auch noch zwei gute Flaschen Rotwein dabei , als es dann recht kühl wurde als die Sonne verschwand gingen wir drei in Zelt und besprachen noch den nächsten Tag und legten uns dann schlafen .
Laghi Boden: Seenplatte, traumhafte Gebirgsseen mit einmaligem SANDSTRAND
| 2. Tag : |
Laghi Boden 2348m - Bocchetta di Valle Maggia 2635m - Lago del Matörgen 2450m - Pioda |
Gesamtdauer 5 Std. Schwierigkeit T4 Distanz 8 km Höchster Punkt 2635 Aufstieg in m 500 Abstieg in m 600 Autor Jan Gerbermann Gewandert am 6. Juli 2005
Morgens gegen 9 Uhr Frühstücken wir bei herrlichstem Sonnenschein und toller Bergkulisse, dabei studieren wir schon mal einwenig den Aufstieg der gleich als erstes auf uns wartet . Das Zelt ist rasch abgebaut und die Rucksäcke gepackt und dann gehts los.
Es sind 300 steile Höhenmeter zu überwinden , es geht über Schotter und Geröll in engen Serpentinen hinauf in die Bocchetta de Valle Maggia auf (2635 m ) . Im mittleren Teil des Aufstiegs hat es ein grosses Geröllfeld mit sehr grossen Gesteinsbrocken wo Akira mit seinen Verhältnis mässig kurzen Beinen das ein oder andere Problem hatte so das Rafael oder Ich immer wieder mal ziehen schieben oder ihn anheben mussten . Nachdem das gemeistert ist geht es nochmals in engen Serpentinen hinein bis in die Scharte. Auf der anderen Seite hat es unterhalb einen kleinen See wo wir eine kleine Rast einlegen .
Dann geht es weiter über einen super Höhenweg direkt gegenüber des Basadinogletscherbruchs . Das Wetter hat sich mittlerweile verschlechtert . Die Sonne ist weck und es ziehen dicke Wolken hinter uns auf . Wir steigen leicht ab befinden uns aber immer noch auf gut ( 2300 m ) . Wir verlassen kurz den Weg um über ein ca. 300m langes und 45 Grad steiles Schneefeld hinunter zum Lago del Matörgen abzufahren. Das Wetter verhält sie noch recht gut , mal Sonne mal Wolken aber immer recht angenehme Temperaturen . Am See machen wir nochmal eine kurze Rast und besprechen den weiteren Weg .
Wir folgen einem Weg der uns zum Lago Cavagnoli ( Cavagnöö ?) führen soll der sich dann aber irgendwo im nirgendwo verläuft , so das wir uns anhand der Karte orientieren mussten und querbeet Richtung See gehen . Wir kämpften uns dann nochmals so 200 HM über Felsen und Wiesen und immer dichter werden dem Nebel nach oben . In ca. 50 Meter Entfernung zu uns tauchen 2 Steinböcke auf die ganz gemütlich auf uns zu kamen und ca. 10-20 Meter oberhalb von uns an uns vorbei zogen . Zwischen durch beginnt es auch zu Hageln der dann in Regen über geht . Auf dem Grat angekommen mussten wir feststellen das wir den Weg nur um ein paar Meter verfehlt hatten . Wir steigen über den Grat ab in Richtung Robiei . Der Weg dorthin ist sehr unangenehm zum wandern, da er sehr matschig ist und immer wieder steile Abschnitte hat wo Akira all seinen Mut zusammen nehmen muss und auch viel Überredungs Kraft braucht um sich ca. 2 Meter die senkrechte Wand herunter zustürzen
Nach etwa 400 HM abstieg beziehen wir unser Lager recht nah an einer Strasse aber noch mit vollem Sichtschutz durch einen Hügel geschützt. Es regnet gerade mal nicht und wir können trocken das Zelt aufbauen und begeben uns dann noch schnell zum nahe gelegen Bach um uns unter einer Brücke zu waschen. Irgendwie will es nicht mehr aufhören zu regnen so das wir den Rest des Tages im Zelt verbringen und auch das Abendessen im Zelt eingenommen wird . Es gab Nudeln mit Schwarzwälderschinken und Käse Sahnesosse ( Rafael war voll begeistert davon ). Fazit des Tages war recht langer und anstrengender Latsch , teilweise voll Scheisse und super schöner Weg mit und ohne Markierungen.
spez. Informationen: Wenige Markierungen, für Kinder ungeeignete Abschnitte
| 3. Tag : |
Pioda - Lago del Nero 2378m - Bocchetta della Froda 2692m - Piatto della Froda 2300m |
Gesamtdauer 6 Std. Schwierigkeit T4 Distanz 8 km Höchster Punkt 2693 m Aufstieg in m 600 Abstieg in m 300 Autor Jan Gerbermann Gewandert am 7. Juli 2005
Das Wetter ist so lala leicht bewölkt aber wieder trocken und so packen wir als erstes das Zelt zusammen und frühstücken dann.
Wir steigen etwa 1 km die Strasse hoch nach Pioda und gehen dann recht steil den Hang in engen Serpentinen bergauf. Nach ca. 300 HM befinden wir uns am Lago del Nero wieder auf einem schönen Höhenweg mit toller Aussicht auf die umliegenden Berg und Stauseen . Nach einer kurzen rast machen wir uns wieder auf um den Schlussanstieg dieses Tages zum Bocchetta della Froda ( 2692 m ) in Angriff zu nehmen . Der Weg führt über Geröll und Schneefelder steil nach oben . Das Wetter wird langsam schlechter und bald müssen wir wieder unsere dicken Sachen auspacken . Es geht immer steiler hoch durch Geröllrinnen und Felskanten . Als an einer extrem steilen Stelle Akira rückwärts den Hang hinunter stürzt und mir direkt vor die Füsse fällt befreie ich ihn von seinem Rucksack und Seile ihn an . Rafael trägt seinen Rucksack und ich schiebe Akira die steilen Kletterpassagen nach oben . Nach ca. 50 m ist es geschafft und wir sehen den Passübergang . Oben angekommen weht uns ein eisiger Wind entgegen und es beginnt leicht zu schneien . Da wir eh mitten in den Wolken sind und null Aussicht haben gehen wir rasch weiter , was sich aber mal wieder als recht schwierig erweisst da mal wieder jemand vergessen hat , die Markierungen anzubringen .Also gehen wir auf gut Glück abwärts über rissige Felsplatten , es kommt einem Hindernislauf gleich .Oft muss ich einige Umwege gehen weil ich mit Akira vor einem 3-4 Meter tiefen Abgrund stehe und wir diesen umlaufen müssen . Nach etwa einer guten Stunde haben wir die felsige Landschaft hinter uns gelassen und begeben uns weiter abwärts über Bergwiesen und halten schon mal Ausschau nach einem geeigneten Schlafplatz .
Nach recht langer Suche , wir konnten uns mal wieder nicht entscheiden , haben wir einen tollen Platz gefunden . Diesmal müssen wir das Zelt im Regen aufbauen und als wir gerade fertig sind hört es auf und die Sonne kommt nochmal zu vorschein . So können wir unsere Sachen noch einwenig trocknen und was noch viel besser ist , wir können draussen kochen und essen . Es gibt Gemüse Suppe und Risotto .
Wir sind so auf ca. 2300m und es hat eine super Aussicht auf die umliegenden Berge . Akira erkundete noch kurz die Gegend und war dann der erste der ins Zelt ging und schlief , allerdings sehr unruhig . er träumte recht intensiv , vermutlich von seinem Absturz .
Biwak: Auf ca. 2300m links vom Wanderweg über den Bach oberhalb von den Hütten um Piatto della Froda
| 4. Tag : |
Piatto della Froda 2300m - Corialmett 1899m - Passo del Sasso Nero 2420m |
| Gesamtdauer | 6 Std. |
| Schwierigkeit | T5 |
| Distanz | 8 km |
| Höchster Punkt | 2420 |
| Aufstieg in m | 600 |
| Abstieg in m | 600 |
| Autor | Jan Gerbermann |
| Gewandert am | 8. Juli 2005 |
Der Tag nach dem TAG beginnt sehr schön . Wir haben alle recht gut gepennt und sind ausgeruht und voller Tatendrang . Die Sonne scheint und es geht ein recht frischer Wind . Die Nacht über war es recht kalt draussen , in Akiras Wasserschüssel war eine 3 cm dicke Eisplatte .
Nach dem wir unsere sieben Sachen wieder zusammen gepackt hatten gingen wir querfeldein über Wiesen abwärts bis wir wieder auf einen Weg trafen .Diesem folgten wir über einen tollen Höhenweg . der nach gut 1,5 Stunden hinter einer Ecke mal wieder im Nichts verlief . Plötzlich standen wir in einem riesigen Geröllfeld , riesig im Bezug auf die Gesteinsgrösse über die wir versuchten abwärts zu steigen . Hinter uns war eine senkrecht aufsteigende Felswand und nach unten hin , erstmal ca .200m Geröll und dann nochmals 500m Gras, Moose und Gestrüpp . Da wir ja nach den letzten Tagen schon immer wieder weglos unter wegs waren , und auch keine Lust hatten jetzt den ganzen Weg wieder zurück zulatschen und dann noch einen mega Umweg zugehen beschlossen wir das es hier irgendwie einen Weg runter geben muss . Dies erwies sich aber dann doch schwieriger als zunächst angenommen . Wir mussten erstmal über diese Gesteinsbrocken ca. 50 m nach rechts queren um einem Abgrund auszuweichen um dann in einer direkten Linie nach unten zu gelangen . Wir kletterten abwärts und Akira musste immer wieder all sein Mut zusammen nehmen um entweder in die tiefe zu springen oder über Felsspalten zu springen . Nach ca. 1 Stunde war die Kletterei zu Ende und wir mussten uns jetzt durch so komisches Gestrüpp kämpfen , wo Akira jetzt eindeutig vorteile hat mit seine 4 Beinen und dem niedrigen Schwerpunkt . Nach einer weiteren Stunde waren wir dann endlich unten und trafen wieder auf den Hauptweg dem wir dann wieder Talaufwärts folgten in Richtung Lago Naret . Wir machten dann erst mal eine ausgiebige Pause an einem idyllischen Bergbächlein wo wir unsere Füsse abkühlten und kopfschütelnd unsere Abstiegsroute beäugten .
Nach einer guten Stunde Pause gingen wir weiter durch dieses schöne Tal welches sich um tausend Ecken wand und immer in direkter Nähe zu einem tosenden Gebirgsbach verlief .Dann gingen wir durch eine Art Tor aus Stein wo der obere Abschluss fehlte und blickten dann auf eine ca. 800 mal 500 m grosse Wiese die von einem Bach durchzogen war . Die wäre ein paradiesicher Schlafplatz gewesen , wenn nicht ca. 20m über uns Stromleitungen gehangen hätten die die ganze Zeit ein surrendes Geräusch von sich gaben . Weiter oben traffen wir dann zuert ein Pärchen was ganz begeister von Akira und seinem Rucksack war und dann stiesen wir noch auf zwei Markierungs Maler mit denen wir ein kurzes schwätschen hielten .
Es ging dann nochmals recht steil Bergauf über zwei Plateaus bis wir vor einem sehr Steilen Abschnitt standen wo wir uns echt fragen mussten ob der Weg wirklich da hoch geht , aber so wars der Weg ging direkt gerade hoch ca. 400m . Oben angekommen hatten wir einen super Ausblick auf unseren zurückgelegten Weg und in die andere Richtung hin lag unser Etappenziel der Lago Naret , von dem wir aber abwichen weil er recht hässlich ein betoniert war . Also blieben wir hier oben und suchten und fanden auch wieder mal ein super Lagerplatz . Wetter mässig war dies der beste Tag der Tour , wir hatten durchgehend Sonne bis zum Ende hin . Wir bauten unser Lager auf gingen uns waschen und danach gabs das wohlverdiente Abendbrot , das heute aus Käsespätzle und Hörnlis mit Fleisch bestand . Satt und zufrieden erkundeten wir noch ein wenig die Gegend und genossen die herrliche Natur und Ruhe .
| 5. Tag : |
Passo del Sasso Nero 2420 - Passo del Naret 2438m - Cristallina Hütte 2568m - Bassa di Folcra 2562m - Alp de Cruina 2102m |
Gesamtdauer 10 Std. Schwierigkeit T4 Distanz 12 km Höchster Punkt 2568 Aufstieg in m 300 Abstieg in m 1000 Autor Jan Gerbermann Gewandert am 9. Juli 2005
Nach einer recht langen und erholsamen Nacht wurden wir von der Sonne geweckt und nach einem kleinen Frühstück machten wir uns wieder auf die Socken . Da die letzten Tage sehr Menschenarm waren mussten wir den nächsten Wegabschnitt mit mega vielen Mountainbikern teilen die ein Rennen fuhren den Gigatlon , ein Rennen quer durch die Schweiz von Lugano nach Basel mit laufen schwimmen Renneradfahren und Mountainbiken . Diese sind auch über den Passo del Naret (2438 m ) gefahren oder besser gesagt sie haben geschoben . Auf der anderen Seite trennten sich dann wieder schnell die Wege , für die Biker ging es abwärts und wir querten auf der höhe zum Hauptweg der einer BAB gleichte zur Cristallina Hütte (2568m ). Oben angekommen standen wir vor der höchst gelegennen 5 Sterne SAC Hütte .Da wir uns weigerten unsere Schuhe auszuziehen bieben uns allerdings die Türen verschlossen uns so tranken wir das ein oder andere Bier 8 Stück ander Zahl draussen auf der Terasse .
Nach etwa 1,5 Stunden nachten wir uns weiter auf den Heimweg , der zu nächst nochmal ein Stück Bergab ging um dann ca 300m ansteigend zum Passa di Folcra ( 2564m ) hoch führte wo wir eine Gruppe Wandere traffen mit den wir ein wenig flachsten . Dann ging es Hammerharte 1000m runter bis ins Tal und natürlich wie schon so oft auf dieser Tour Weg und Markierungslos . Wir gingen erst über Geröll und dann über Wiesen und durch riesige Blaubeerfelder und dann unten durch eine schöne Waldlandschaft mit ausblicken aufs Gotthardmassiv , welches dann aber schnell im einsetztenden Regen verschwand . Der Weg verlief jetzt dann paralle zur Passstrasse und der immer stärker werdende Regen setzte uns recht stark zu er drückte irgendwie aufs gemüt , nur gut das wir dann nach etwa 1,5 Stunden pitsche patsche nass am Auto waren .Dies war dann der längste und heftigste Tag der Tour und Wetter mässig auch der nasseste . Wir verluden unsere Sachen und Akira legte sich sichtlich erleichtert auf die Rückbank und schlief sofort ein . So das wars wieder mal eine Aufregende Tour ist zu Ende mit wunderschönen Ausblicken herrlicher Natur und katastrophalen Wegmarkierungen und akrobatisch abenteuerlichen auf und Abstiegen .
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Bei Laghi Boden super Plätze 1251 (1:25000) 1271 (1:25000)

