Piotta - Lukmanier - Olivone
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| 1. Tag : |
Piotta 1005 m - Bergstation Piora 1794 m - Ritomsee 1851 m - Lago di Tom 2022 m - Lago Cadagno 1921 m - Capanna Cadagno SAT 1987 m - Passo dell'Uomo 2218 m - Lukmanierpass 1914 m - Sontga Maria 1917 m |
Sehr einfache 2-Tagestour für jedermann. 2. Tag erfordert etwas mehr Kondition wegen der Länge
Gesamtdauer 4 Std. Schwierigkeit T2 Distanz 15.0 km Höchster Punkt 2218 m Aufstieg in m 559 m Abstieg in m 400 m Autor Erich G. Gewandert am 27. Juni 2005
Anreise : Zug bis Airolo, Bus Airolo - Piotta Rückreise : Bus Olivone - Biasca, Zug gegen Norden
Talstation Seilbahn Piotta - Piora am Ritomsee, Fr. 8.-/Tag, jeder weitere Tag Fr. 2.-
Cadagno, Fr. 8.-/Tag, jeder weitere Tag Fr. 2.-
Passo dell'Uomo, Lukmanierpass, Passo di Gana Negra Ritomsee, Lago di Tom, Lago Cadagno, Lago Sontga Maria Ausstieg aus der Tour : Lukmanierpass keine !
Die Standseilbahn von Piotta bis zur Bergstation Piora ist beeindruckend. Im letzten Streckenabschnitt gewinnt man den Eindruck, das Trassee gehe in die Vertikale über. Der erste Teil der Wanderung beginnt bei der Bergstation Piora und ist sehr gemütlich.
Lago di Tom mit gleichnamiger Alp und Sandstrand Leider aber bis zum Ritomsee (20 min.) auf einer Fahrstrasse. Der Ritomsee machte einen ziemlich lädierten Eindruck, weil er kaum mehr Wasser führte. Auf der Nordseite des Sees folgen wir weiter der Alpstrasse bis zur Abzweigung - Alpe di Tom. Endlich ein Bergweg ! In etwa 40 min. erreichen wir die Alpe di Tom mit dem Lago di Tom. Ein paar Höhenmeter weiter blicken wir von einer Krete auf den Lago Cadagno.
Der sanfte Abstieg führt uns an einigen Hütten (Cadagno) und einem Bergrestaurant zum
Lago Cadagno
Im Vordergrund die Hütten von CadagnoLago Cadagno vorbei zur Capanna Cadagno, wo wir eine kurze Rast einlegen. Ab der Hütte führt nun endlich ein Bergweg zum Passo dell'Uomo. Er steigt sanft an und ist für jedermann begehbar. Auf dem Pass derselbe traurige Anblick auf den Stausee Sontga Maria, wie zuvor auf den Ritomsee. Beide führten praktisch kein Wasser mehr.
Der Abstieg vom Passo dell'Uomo ist ein breiter wenig attraktiver Weg, der sich schier endlos erstreckt. Nach einer weiteren Stunde liegt der Lukmanierpass vor uns. Wir übernachten im Hospiz - Sontga Maria. (Siehe auch Erfahrungsberichte Hütten !). Dieser erste Tag ist ein viel begangener Wander- und Bikerweg.
Varianten :
Lago Ritom - Lago di Tom 2022 - Lago di Taneda 2304 m - Lago Scuro 2451 m - Val Cadlimo - Lukmanierpass
Capanna Cadagno - Lago di dentro 2298 m - Laghetti della Miniera 2525 - Val Cadlimo - Lukmanierpass.
Wenn ich das nächste Mal alleine unterwegs bin, werde ich eine der beiden Varianten begehen. Ich kann mir vorstellen, dass sie beide weniger überlaufen sind, als die Hauptroute und mit mehr Seen wahrscheinlich auch noch schöner ist.
| 2. Tag : |
Lukmanierpass 1914 m - Passo di Gana Negra 2463 m - Alpe di Bovarina - Capanna Bovarina UTOE 1870 m - Pradasca 1738 m - Campo Blenio 1216 m - Olivone 886 m |
Gesamtdauer 6 1/2 Std. Schwierigkeit T2 Distanz 19.0 km Höchster Punkt 2463 m Aufstieg in m 550 m Abstieg in m 1557 m Autor Erich G. Gewandert am 28. Juni 2005
Das üppigste findet bereits am Morgen nach dem Aufstehen statt. Der steile, aber sehr gut begehbare Aufstieg zum Passo di Gana Negra. Ab hier geht es nun nur noch endlos abwärts. Vor allem im Bereich der Alpe Bovarina sieht man, dass dieser Teil der Wanderung viel weniger frequentiert wird, als der gestrige. Streckenweise haben die Alpenrosen den Wanderweg bereits überwuchert. Man lässt die Alp rechts liegen, bleibt auf der "Krete" und folgt dem linken Bachverlauf. Der Weg ist durch die Alpenrosen zu suchen. Aber völlig problemlos ! Man quert den Bach über eine Brücke. Ab hier ist der Weg wieder einwandfrei und weist uns zur Capanna Bovarina.
Nach einem kurzen Aufenthalt folgen wir dem Weg - Campo Blenio / Olivone. Lichtungen wechseln mit Waldpartien bis hinunter nach Campo Blenio. Das Dorf selbst bietet nichts besonderes und hielt gerade Siesta, als wir durchzogen. Ca. 1 km verläuft der Wanderweg nun unmittelbar links der Strassengalerie. Dann zweigt er auf die alte Verbindungsstrasse zwischen Olivone und Campo Blenio. Dieser Teil ist sehr eindrücklich. Ein breiter Weg, in den Fels gehauen, führt an tosenden Wasserfällen und skurilen Steinformationen vorbei zu unserem Endpunkt.
Varianten :
- Ab Campo Blenio nimmt man den Bus nach Olivone. Er fährt aber sehr wenig. Man spart sich ca. 1 Std. Abstieg nach Olivone.
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Airolo Tourismus ![]()
SBB/Postauto ![]()
Piotta - Piora Olivone - Biasca (auch Campo Blenio - Olivone)
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Capanna Cadagno Hospizio Sontga Maria (Kt. Graubünden)
wie Übernachtungsmöglichkeiten. Ambri-Piotta, 1:25'000, Blatt 1252 Gotthard Zusammensetzung 1 : 50 000, Blatt 5001



